Menschen aus verschiedenen Kulturen

Atelierthema diese Woche bis zum 30.März 2025:

Heute 26.März 2025. Wer hätte gedacht, dass dieses Thema aktueller denn je ist.
Diskriminierung findet täglich statt, gerade zur Zeit gegen Menschen, die einem nicht passen. Als Frau, als Künstlerin, als Kind, als kranker Mensch, als Mann kann ich Betroffene/ner sein.
Ist unser Artikel 1 des Grundgesetzes: „Die Würde des Menschens ist unantastbar“ tatsächlich in unserer Demokratie noch verankert? Meine Erfahrungen, gerade der letzten Jahre waren gänzlich andere.
Als Künstlerin, als Frau, als pflegende Angehörige war ich fast täglich diesem ausgesetzt. Das hat zum Glück nichts mit meinen familiären und engen Freunden zu tun. Ich empfinde als äußerst krotesk, wenn das Verlangen nach Sicherheit in unserer Bevölkerung da ist, dass sich nicht danach verhalten wird.
„Die Würde eines Menschen wird ständig“ angetastet und der kostbare Schatz dieses Artikel 1 nicht geschätzt.

Als ganz schrecklich empfinde ich es, dass wir Inclusion leben möchten und sich bei uns noch Personen, die ein Handicap haben und damit genug mit sich selbst zu tun haben, Lächerlichkeit und Hohn ausgesetzt sind.
Pflegende Angehörige und die Gepflegten sind ein Stütztpfeiler in Familien, sowie unserer Gesellschaft. Bist Du gegen Diskriminierung und für Menschlichkeit?
Bis zum 30.März läuft dieses Thema übrigens bundesweit und es gibt auch in Schleswig-Holstein dazu Termine von verschiedenen Einrichtungen und Institutionen.

„Was kann wer dafür, wo er geboren ist?“

In einer ständig wachsenden Erdbevölkerung ist ein friedvoller Umgang unerlässlich, um uns wachsenden Problemen ökologischer und ökonomischer Art zu stellen. (Maluck 1996)

Text von Christiane Sengebusch Journalistin

Das wichtigste Charakteristikum  der Werke der Itzehoer Künstlerin Christiane Maluck ist der Spannungsbogen vom Farbraum und Linie. Zugleich sind sie Ausdruck ihres Lebensgefühls. Sie selbst schreibt dazu: „Ich liebe meinen Beruf, weil er so farbig ist, so farbig wie unsere einzigartige Welt.“

Der Zugang zu ihren oft großformatigen Bildern ist auf einer ästhetischen und besonders auf einer politischen Ebene zu finden. Christiane Malucks Interesse gilt vor allem dem Menschen und damit auch dem Gedanken, wie künftige Generationen leben und überleben werden. Die Malerei stellt für sie dabei eine Möglichkeit dar, das zum Ausdruck zu bringen, womit sie sich gedanklich beschäftigt. Die bemerkenswerte Entwicklung in ihren Arbeiten vollzog sich in mehreren Stufen. In ersten Jahren nach ihrer Ausbildung an der privaten Kunstschule und Galerie bei Hans Jürgen Trams in Hamburg entstanden vornehmlich Arbeiten, die Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen, so auch aus Krisengebieten, zeigen. 

 

In einer ständig wachsenden Erdbevölkerung ist ein friedvoller Umgang unerlässlich, um uns wachsenden Problemen ökologischer und ökonomischer Art zu stellen. (Maluck 1996)

Text von Christiane Sengebusch Journalistin

Das wichtigste Charakteristikum  der Werke der Itzehoer Künstlerin Christiane Maluck ist der Spannungsbogen vom Farbraum und Linie. Zugleich sind sie Ausdruck ihres Lebensgefühls. Sie selbst schreibt dazu: „Ich liebe meinen Beruf, weil er so farbig ist, so farbig wie unsere einzigartige Welt.“

Der Zugang zu ihren oft großformatigen Bildern ist auf einer ästhetischen und besonders auf einer politischen Ebene zu finden. 

Christiane Malucks Interesse gilt vor allem dem Menschen und damit auch dem Gedanken, wie künftige Generationen leben und überleben werden. Die Malerei stellt für sie dabei eine Möglichkeit dar, das zum Ausdruck zu bringen, womit sie sich gedanklich beschäftigt. Die bemerkenswerte Entwicklung in ihren Arbeiten vollzog sich in mehreren Stufen. In ersten Jahren nach ihrer Ausbildung an der privaten Kunstschule und Galerie bei Hans Jürgen Trams in Hamburg entstanden vornehmlich Arbeiten, die Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen, so auch aus Krisengebieten, zeigen. Dahinter steht die Frage: „Was kann wer dafür, wo er geboren ist?“  Sinngebend und nachhaltig als Kontrapunkt zur immer wieder aufkeimenden Ausländerfeindlichkeit will  sie mit diesen Bildern ein Interesse am Anderssein unseres Gegenübers wecken.

Und sie will deutlich machen: Keiner sucht sich aus, wann, in welche Familie, in welches Land und in welches Milieu er hineingeboren wird. Dazu Christiane Maluck: „Folglich ist das, was uns prägt, ein nicht vorher bestimmbares Feld von weitergegebenen Mustern, Mentalitäten, Ereignissen und Erfahrungen.“ Exemplarisch für diese Arbeiten, die in den 1990er Jahren entstanden, ist das Bild „Kinder dieser Welt“ (1994)

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist 2.-Kinder-dieser-Welt-1024x819.jpg
„Kinder dieser Welt“, Ölfarbe 100×80 cm

Internationale Anerkennung von der Jury mit dem Award 2023 im Portrait:

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