Gastkünstler

“Ich war jahrelang unfähig etwas derartig Fesselndes für mich zu finden, auch das, was ich in der Schule gelernt habe sprach mich nie an. Doch nun habe ich den Gebrauch des Malens und Zeichnens endgültig für mich entdeckt und es ist für mich ein Vollzeitjob geworden, ein Job in einem Land, dessen Arbeitslosenquote sich mit auf den höchsten Rängen der Welt befindet.” (Nash 09.06.2014)

 

7 Starßenverkehr 68x40 cm von Nash

Liebe ateliergalerie maluck Besucher, als Künstlerpate möchte ich Ihnen hier den jungen Nash aus Uganda Nash drawingvorstellen. Cathrin Nottelmann lernte ihn bei ihrem Auslandsaufenthalt kennen und wir möchten zusammen sehr gerne seine Arbeit unterstützen, damit er seinen Lebensunterhalt in Uganda gestalten kann.

Nasurdiin Musoke (afrikanisch Regenbogen) stellt sich hier mit seiner Geschichte vor:Nash, Nasurdiin Musoke (Regenbogen)

Meine Freunde nennen mich Nash. Ich bin am 27. Mai 1987 als Letztgeborener einer Familie mit sieben Kindern (davon 3 Mädchen und vier Jungen) in West-Uganda (Ost-Afrika) auf die Welt gekommen, doch lebe ich heute in Kampala, der Hauptstadt Ugandas. Nach meiner Schulkarriere, die sich hauptsächlich auf die Themenbereiche Computer Reparatur und Netzwerke stützte, fand ich mich selbst in der Kunst wieder.
Eines der Gründe könnte die seltsam wunderschöne Topographie meines Landes Ugandas sein, dessen Flora und Fauna reich und vielfältig ist. Alles um mich herum wirkt wie eine enorme künstlerische Darstellung der natürlichen Schönheit. Ich bin kein professioneller Künstler. Meine künstlerischen Gedanken sorgen dafür, dass ich all das male, was ich um mich herum wahrnehme, und zwar in erster Linie um jenes mit denjenigen zu teilen, die nicht das Privileg besitzen, das zu sehen, was ich jeden Tag um mich herum habe. Das ist der Grund, warum ich so male, um das wiederzugeben, was sich in meinem unmittelbaren Umfeld befindet. Ich habe herausgefunden, dass ich all dies mit Hilfe von Kunst am besten anschaulich zum Ausdruck bringen kann. Ich war jahrelang unfähig etwas derartig fesselndes für mich zu finden, auch das, was ich in der Schule gelernt habe sprach mich nie an. Doch nun habe ich den Gebrauch des Malens und Zeichnens endgültig für mich entdeckt und es ist für mich ein Vollzeitjob geworden, ein Job in einem Land, dessen Arbeitslosenquote sich mit auf den höchsten Rängen der Welt befindet.
Ich erwarte für mich nicht nur das Beste und Erfolg mit meiner Kunst, ich arbeite hart, da es mir das Überleben sichert. Ich bin mir sicher, dass ich mit der Zeit ein Level erreichen werde, auf dem ich mich „professioneller Künstler“ nennen kann. Alles was ich zur Zeit benötige ist jegliche Unterstützung, die ich bekommen kann, um mein Malen weiterhin so aufblühen zu lassen und um die Realität meines schönen Landes denjenigen nahe zu bringen, die Uganda noch nie besucht haben. Ich habe eine Leidenschaft für die Kunst entwickelt, darum male ich auf diese Art und Weise.

Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich nur sagen, dass ich nichts anderes machen kann als malen und zeichnen. Jeder, der meine Kunst kauft tut viel mehr als nur ein Bild zu kaufen. Er gibt mir einen Grund zu träumen und die Möglichkeit ein besseres Leben zu führen.

(Aus dem Englischen übersetzt von C. Nottelmann)

 

1 Mutters Obhut 75x46cm von Nash6 Ausflug 79x45 cm von Nash

14 Flöte 68x39 cm von Nash13 Harfe 68x39 cm von Nash

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nasurudiin Musoke 9th of June, 2014

My friends call me Nash. I was born on 27th May 1987 in a family of seven children (3 girls and 4 boys) in the western part of Uganda (East Africa), but now I live in Kampala, the capital city of Uganda. I’m the last born. After having gone through school where I studied computer repair and networking, I found myself drawn to art.
One of the reasons could be because my country Uganda has very peculiarly beautiful topography and flora and fauna that are rich and varied. Everything around me seemed to be a huge artistic display of natural beauty. I’m not a professional artist, my artistic mind got me to start painting all that I saw primarily to share with those who don’t have the privilege of seeing what I see on a daily basis. That’s why I ended up drawing the way I do, to reproduce what is around me. In art I found a purpose to express this on a more vivid way. And being unable to find something as captivating to do with my life, including what I studied at school, I found purpose in painting, in drawing and now it has become my full time job in a country that ranks among those with the highest unemployment rates in the world.
I don’t aspire only the best in art with my drawing. I also work hard because it is my only means of survival. With time, I know I will improve to a level where I can say I’m a professional artist. All I need at the moment is all the support I can get to nurture my nascent gift of drawing and bringing to reality my beautiful country to those who may not have ever been to Uganda. I’m passionate about art and that’s why I draw and paint and do the kind of work that I do.
As per now, all I can say is that I can’t do anything else but paint and draw. Anyone who buys my art of doing much more than buying art but giving the reason to dream and have a decent life at the same time.

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